Geschichte

Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen
will, studiere Geschichte.“ (Kurt Tucholsky)


Uns begegnet „Geschichte“ tagtäglich. Sei es in Form von Überresten wie Bauwerke, Denkmäler oder Inschriften, sei es in Form von Erzählungen unserer Eltern und Großeltern oder auch in Büchern, Film und Fernsehen.

Durch eine reflektierte Auseinandersetzung mit den wesentlichen Epochen der Geschichte der Menschheit und der deutschen Geschichte sollen die Grundlagen für ein Geschichtsbewusstsein geschaffen werden, welches Schülerinnen und Schülern ermöglicht „das Gewordensein der gegenwärtigen Welt“ (KLP, S. 12) als historisch bedingt zu begreifen.

Multiperspektivität und Kontroversität sind im Geschichtsunterricht zentrale Prinzipien, die einen kritischen Umgang mit Quellen fördern. Jedes Wahrnehmen und Deuten unterliegt einer Perspektivität. Die Auseinandersetzung mit Wertorientierungen der Vergangenheit soll eine „Nachdenklichkeit und ein Sich-Einlassen auf das Denken, Handeln und Leiden in der Vergangenheit“ (Bergmann, Klaus) schulen. Dies ermöglicht, die eigene Sichtweise zu ergründen und letztlich Wege zu neuen Perspektiven einzunehmen. So sollen die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Geschichte und die dabei zu erwerbenden Kompetenzen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit und Identität unterstützen und sie dabei begleiten zu verantwortungsbewussten und reflektierten Akteuren unserer Gesellschaft zu werden.